Taufen

Taufbecken In der Taufe feiern wir das Fest des Lebens. Viele Eltern bringen ihr Kind wenige Wochen oder Monate nach seiner Geburt zur Taufe; hier haben die Freude und der Dank angesichts des neuen Lebens ebenso Raum wie die Bitte um dauerhaften Schutz und Begleitung.


Mit der Taufe erfolgt auch die Aufnahme in die Gemeinde. Dies ist für manche Jugendlichen oder Erwachsene der Hauptgrund sich taufen zu lassen. Sie haben ihre Erfahrungen mit Gott und dem Glauben gemacht und wollen Mitglied der Glaubensgemeinschaft werden.


Auf dieser Seite möchten wir Ihnen alle Informationen rund um die Taufe bieten.

Sie möchten Ihr Kind oder sich selbst taufen lassen?

In unserer Gemeinde findet in der Regel einmal im Monat ein Taufgottesdienste im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes um 10:00 Uhr statt.


In der Terminübersicht der Taufgottesdienste finden Sie alle Taufgottesdienste in den nächsten Monaten. Wenn Sie einen dieser Termine in Anspruch nehmen möchten, nehmen Sie möglichst frühzeitig Kontakt mit dem/der für den jeweiligen Gottesdiensten verwantwortlichen Pfarrerin/ Pfarrer auf.


Ansprechpartner zur Anmeldung einer Taufe ist darüber hinaus auch unser Gemeindebüro.


Vor der Taufe wird der/die zuständige Pfarrerin/Pfarrer Sie zu einem Taufgespräch besuchen.

Was bedeutet die Taufe?

Die Taufe wird im Namen Gottes des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes vollzogen. Dabei wird das Haupt des Täuflings dreimal mit Wasser begossen. Sie geht auf den Taufbefehl Jesu Christi zurück. Mit der Taufe beginnt kirchenrechtlich die Kirchenmitgliedschaft. Sie ist ihrem Wesen nach nicht wiederholbar.


Auch bei einem Kirchenaustritt bleibt die Taufe gültig, sie wird also nicht wiederholt, wenn man wieder in die evangelische Kirche eintritt oder wenn man in einer anderen Kirche oder kirchlichen Gemeinschaft gültig getauft worden ist.


Nur eine mit Wasser und auf den Namen des Dreieinigen Gottes vollzogene Taufe ist gültig.


Bei einer Taufe werden durch die Eltern in der Regel zwei Paten bestellt.

Wo findet eine Taufe statt?

Die Taufe wird in der Regel im Gemeindegottesdienst in der Kirche gefeiert. In besonders begründeten Ausnahmefällen kann auch zu Hause, in Krankenhäusern und Kliniken getauft werden.


Wenn für einen Menschen, besonders für ein neugeborenes Kind, Lebensgefahr besteht und ein Pfarrer oder eine Pfarrerin nicht mehr herbeigerufen werden kann, darf jeder Christ taufen. Voraussetzung ist, dass der Täufling oder die Eltern einverstanden sind. Diese «Nottaufe» ist danach der zuständigen Kirchengemeinde anzuzeigen.

Wo finde ich einen passenden Taufspruch?

Unter www.taufspruch.de hat die Evangelische Kirche in Deutschland ein Portal geschaffen, in dem viele Fragen rund um das Thema «Taufe» beantwortet werden.


Nach Ueberschriften sortiert findet sich dort eine uebersichtliche Sammlung von möglichen Bibelstellen zur Taufe. Viele Sprüche sind durch eine kurze Erlaeuterung ergaenzt.

Wer kann getauft werden?

Jeder Mensch kann getauft werden. In der Regel werden Kinder getauft. Die Erwachsenentaufe ist allerdings nicht unüblich.


Bei der Taufe eines Kindes versprechen Eltern und Paten, dass sie sich für eine christliche Erziehung einsetzen. Der Erwachsenentaufe geht eine Unterweisung durch die Pfarrerin oder den Pfarrer voran. Weil die Taufe nicht wiederholt werden kann, darf der Täufling nicht bereits in einer anderen Kirche gültig getauft worden sein.

Können Adoptiveltern ihr Kind taufen lassen?

Ein ungetauftes Kind, das in einer Familie in Adoptivpflegschaft lebt, kann nur getauft werden, wenn die Personensorgeberechtigten zustimmen. Das kann in einem nichtabgeschlossenen Adoptionsverfahren das Jugendamt sein. Ohne die Zustimmung der Personensorgeberechtigten kann das Kind nicht getauft werden. Wird das Kind mit Zustimmung der Personensorgeberechtigten getauft, muss ins Kirchenbuch der zur Zeit der Taufe gültige Name des Kindes eingetragen werden.

Wann soll die Taufe eines Kindes zurückgestellt werden?

Die Taufe eines Kindes soll zurückgestellt werden,

  • wenn weder Mutter noch Vater der evangelischen Kirche angehören,
  • wenn die evangelische Erziehung des Kindes nicht gewährleistet ist,
  • wenn Mutter und Vater das Taufgespräch ablehnen und nicht dafür sorgen, dass geeignete Paten bestellt werden und für die evangelische Erziehung mitsorgen.