Gottesdienst am 30. Dezember 2018 mit der Verabschiedung von Norbert Chlebowitz

  • Stehende Ovationen, ein langanhaltender Applaus, lobende Worte sowie das Spenden von Gottessegen. Nach zehn Jahren als Organist innerhalb der evangelischen Kirchengemeinde Brambauer standen einen Tag vor Silvester für Norbert Chlebowitz die Zeichen auf Abschied.

    „Norbert hat in seiner Tätigkeit bei uns musikalisches Land wieder geschlossen. Er hat sozusagen altes Land mit Liedern wieder fruchtbar gemacht. Er erreichte damit die Herzen unserer Gemeinde. Insbesondere an seinem Flügel hat er musikalische Glanzlichter gesetzt und beeindruckende Spuren hinterlassen“, fand Pfarrer Martina Lembke-Schönfeld, während des Abschiedsgottesdienstes in der Martin-Luther-Kirche, nur lobende Worte und stattete den scheidenden Organisten zusätzlich mit Gottessegen aus.

    „Es wird hier weitergehen. Ich hinterlasse keine Lücke. Mit Thomas Klein folgt ein guter Nachfolger. Aber eins möchte ich jedoch festhalten, ein Stück von mir bleibt hier in Brambauer“, so der in einer schwarzen Hosen und einem weißen Hemd elegant gekleidete Norbert Chlebowitz kurz nach dem Empfang eines Blumenstraußes und einer Torte mit der Aufschrift „Goodbye Norbert“.

    Neben der Teilnahme von einer Vielzahl von alten Weggefährten, Freunden und Bekannten freute sich der zukünftig in Rostock tätige Organist über den Besuch von Pfarrer Horst Prenzel, der extra aus seiner Wahlheimat Hamburg zu seiner alten Wirkungsstätte nach Brambauer reiste.

    „Wir haben neun Jahre gut zusammengearbeitet. Ich liebe einfach seine Spielfreude am Flügel und Klavier. Auch seine bescheidende Art ist mir sehr sympathisch. Man kann durchaus sagen, dass wir ein sehr freundschaftliches Verhältnis zu einander haben“, erklärte der frühere Brambauer Pfarrer.

    Von Seiten der Gemeinde, herausgefiltert aus einer Vielzahl an Glückwunschträgern, seien die Ausführungen von Jürgen Salamon hervorzuheben.

    „Unsere Konzertreihe Kirche beflügelt, welche als das Kind von Norbert Chlebowitz bezeichnet werden darf, war und ist einfach eine wunderbare Veranstaltung. Aber auch seine musikalische Vielfältigkeit schätze ich. Er ist einzigartig, vielfältig, aber auch eigenartig, insbesondere dann, wenn er auf seiner Orgel oder dem Flügel spielt“, meinte das frühere Presbyteriumsmitglied.

    Mit einem anschließenden Stelldichein einer großen Schar an Gästen sowie einem gemeinsamen Imbiss im Kirchenvorraum wurde die Ära Norbert Chlebowitz in Brambauer stilvoll beendet.

    Laut Meldungen aus der Gerüchteküche sei ein Wiedersehen beziehungsweise ein Gastkonzert in Brambauer von und mit Norbert Chlebowitz durchaus denkbar.


    Bericht und Fotos: Michael Blandowski