Im Kirchenkreis Dortmund kann man Organist/in werden

  • ‚Auf Du und Du‘ mit der
    Königin der Instrumente

    Sie wird nicht umsonst die ‚Königin der Instrumente‘ genannt. Eine Orgel beeindruckt – zumeist in Kirchen – durch ihr Klangvolumen, sehr unterschiedliche Klangfarben und die erhabene Atmosphäre, die ihre Musik zu schaffen vermag. Orgelklassiker von Bach oder Händel, aber auch modernere Werke, etwa des französischen Komponisten Olivier Messiaen, bieten für Musikliebhaberinnen und –liebhaber großen Hörgenuss.

    Die wenigsten von ihnen aber haben die Gelegenheit, selber auf so einer Orgel zu musizieren. In Dortmund und Lünen wird das jetzt möglich. Denn der Evangelischen Kirchenkreis bietet dafür eine niederschwellige kirchenmusikalische Ausbildung an. Teilnehmen kann jede und jeder, die/der grundlegende musikalische Vorkenntnisse mitbringt. Wer also beispielsweise Klavier spielt, Noten lesen kann oder Erfahrung aus dem Chorgesang mitbringt, der kann sich für den Ausbildungskurs, der an Wochenenden und Abenden laufen wird, anmelden. Kantorinnen und Kantoren des Evangelischen Kirchenkreises ebnen ihnen dann einen Weg zur ‚Königin der Instrumente‘.

    Ein gutes Jahr wird die Ausbildung dauern und in eine kirchenmusikalische D-Prüfung münden. In dem Kurs lernen Teilnehmende neben dem Orgelspiel, das in Einzelunterricht vermittelt wird, musikalische Grundlagen wie Harmonielehre oder Gehörbildung. Auch wie man einen Chor oder den Gesang der Gemeinde anleitet, steht auf dem Ausbildungsplan.

    Nicht zuletzt gibt es einen Einblick in Gottesdienstformen und Gesangbuchkunde. Denn die Orgel kommt oft in Andachten und Gottesdiensten zum Einsatz. Wer sie spielen kann, wird von Zeit zu Zeit in einer Kirche mitwirken können.

    Engagierte Kirchenmusikerinnen und –musiker, die Freude am Orgelspiel oder auch am gemeinsamen Musizieren in Gruppen und Chören haben, sind in vielen Gemeinden sehr begehrt. So werden die künftigen Organistinnen und Organisten zahlreiche Gelegenheiten finden, ihre erlernte Kunst zum Einsatz zu bringen. Wer Freude an Musik hat und sich in Kirchenräumen wohl fühlt, der kann sich auf diese Weise eine erfüllende neue Aufgabe schaffen.

    Künftige Organistinnen und Organisten müssen mindestens 14 Jahre alt sein. Sie sollten nach Möglichkeit einer christlichen Kirche angehören. Für die kirchenmusikalische Ausbildung erhebt der Evangelische Kirchenkreis eine Teilnahmegebühr in Höhe von 80,- Euro. Eine Ermäßigung ist aber im Einzelfall auf Anfrage möglich.

    Die Ausbildung beginnt im September mit einer kleinen Aufnahmeprüfung. Der Termin kann individuell vereinbart werden. „Da schauen wir miteinander, ob der Kurs wirklich für die Interessentin oder den Interessenten das Richtige ist“, sagt Kreiskantor Wolfgang Meier-Barth. Niemand müsse indes vor der Prüfung Sorge haben. Der Kreiskantor ist Ansprechpartner für alle, die Lust haben mitzumachen. Wer teilnehmen möchte, kann sich bei ihm melden. Dann steht der persönlichen Freundschaft mit der Königin der Instrumente nichts mehr im Wege.

    Kontakt: Kreiskantor Wolfgang Meier-Barth, Tel.: 02306.370641,
    E-Mail: meier-barth@gmx.de.

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    BU: Kreiskantor Wolfgang Meier-Barth und die Kantorinnen Bettina Knorrek und Jutta Timpe (am Klavier) verschaffen zusammen mit weiteren Kantorinnen und Kantoren den Zugang zur ‚Königin der Instrumente‘.

    Foto: Stephan Schütze

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