29. März 2026, Palmsonntag
Heute bejubelt, morgen fallen gelassen: der Einzug Jesu in Jerusalem am Palmsonntag steht am Anfang der Karwoche. Wenig später schlagen sie ihn ans Kreuz. Durch die Tiefe führt Gottes Weg zur Verherrlichung.
Grenzmomente
Es gibt Momente, in denen ist nichts, wie es scheint. Ein fröhliches Gesicht versteckt tiefe Trauer, wer Härte zeigt, kann auch barmherzig sein und hinter einer scheinbar so düsteren Zukunft verbirgt sich eine neue Chance.
Grenzmomente sind das, unsicher und vage. Erst im Nachhinein deute ich die Zeichen richtig. Der Palmsonntag führt in eine solche Grenzzeit hinein: Die Hände, die eben noch Palmzweige schwingen, sind schon zu Fäusten geballt. Das „Hosianna“ wird zum gellenden „Kreuzige“-Ruf, fröhliche Gesichter erstarren zu Fratzen. Und doch ist es Jesu Tod am Kreuz, der den Menschen Leben bringt. Sein Weg ins Dunkel war ein Weg ins Licht, heute bekennen wir das. Im Geschlagenen, im Verachteten war Gott ganz nah. Nur wenige erkannten das – wie die Frau, die den Todgeweihten wie einen König salbte.
Sonntag, 29. März 2026, 18:00 Uhr Palmsonntag
Taizé-Gottesdienst
Liturgie: Pfarrerin Martina Lembke-Schönfeld
Lesung: NN
Musik: Chor ConTakt
Küstern: Astrid Heß
Es findet kein Gottesdienst um 10 Uhr statt.
29. März 2026 Kollekte: Für die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen
Frauen helfen mit Herz und viel Einsatz in unseren Gemeinden – in Gruppen, bei Besuchen, im Alltag. Die Evangelische Frauenhilfe stärkt sie mit Schulungen und Materialien. Unterstützen Sie diese wichtige Arbeit mit Ihrer Kollekte. So kommt Hilfe direkt bei uns an. Mit Ihrer Kollekte ermöglichen Sie eine qualifizierte und engagierte Begleitung der vielen Frauen vor Ort mit gleichen Interessen.
02. April 2026 Gründonnerstag
In der Nacht, da er verraten ward, sitzt Jesus gemeinsam mit seinen Jüngern zu Tisch. In Brot und Wein, mit Wort und Segen verbindet er sich mit den Seinen: „Das ist mein Leib – das ist mein Blut. Solches tut zu meinem Gedächtnis“. Das Abendmahl ist bis heute zentraler Bestandteil des christlichen Gottesdienstes.
Mahlgemeinschaft
Wann habe ich ihn zum letzten Mal gesehen? Welche Worte wurden gesprochen und was wurde verziehen? Wie wichtig werden diese Fragen, wenn ein geliebter Mensch stirbt.
Wohl denen, die Abschied nehmen durften oder gar ein letztes Wort mitbekamen. Sie behalten es ein Leben lang. Vom letzten Vermächtnis Jesu berichtet der Gründonnerstag. Jesus nimmt sich viel Zeit zum Verabschieden, macht den Jüngern Mut, wäscht ihnen die Füße und gibt ihnen Worte und Zeichen für die Zeit ohne ihn. Und das Vermächtnis lebt. Noch heute bekennen Christen: Im Abendmahl ist Jesus ganz nah, auch nach 2000 Jahren noch. Er gibt uns an seinem neuen Leben Anteil. Ihn ehren wir, wenn wir einträchtig und ohne Trennungen das Brot brechen und den Wein teilen.
02. April 2026, 18:00 Uhr Gottesdienst mit Feierabendmahl
mit gemeinsamen Essen
Liturgie: Pfarrerin Martina Lembke-Schönfeld
Lesung: Ulrike Niemeyer
Musik: Thomas Klein
Küstern: Astrid Heß
02. April 2026 Kollekte: Für die Diakonie in der EKD
In unserer Zeit wachsen soziale Ungleichheit und ökologische Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, zusammenzuhalten. Diakonische Projekte setzen sich dafür ein, dass niemand zurückgelassen wird – sie verbinden soziale und ökologische Gerechtigkeit, schaffen Perspektiven und stärken den Zusammenhalt. Mit Ihrer Kollekte unterstützen Sie Menschen in schwierigen Lebenssituationen und fördern eine solidarische, lebenswerte Zukunft für alle. Gemeinsam können wir viel bewegen – für eine gerechtere und nachhaltigere Welt.
03. April 2026, Karfreitag
Gekreuzigt, gestorben und begraben: am Karfreitag gedenken Christinnen und Christen des Todes Jesu. Sein Ruf „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ greift die mit diesem Tag verbundenen Fragen nach der Gegenwart Gottes im Leiden auf.
Gott leidet mit uns
Wer kann ermessen, wie tief menschliches Leid geht? Hilflos und voller Furcht stehen wir davor. „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Wer so schreit, fühlt sich ganz allein. Doch Gott weicht dem tiefsten menschlichen Leid nicht aus, davon berichtet der Karfreitag.
Er begegnet ihm auf unbegreifliche Art: In Jesus begibt Gott sich selbst kompromisslos in die Nacht hinein. Er wird verraten, verspottet, gefoltert und schließlich am Kreuz hingerichtet. Die ersten Christen bekannten: Jesus ist für unsere Sünden gestorben. Nichts, was wir tun, kann so schlimm sein, dass wir verloren gehen. Aber heute haben immer mehr Menschen Schwierigkeiten damit: Braucht Gott ein Opfer zur Sühne? Er braucht es nicht, aber er ist den Menschen im Leiden ganz nah. Keine Schranken soll es geben zwischen ihm und uns. Zeichen dafür ist das Kreuz, das Himmel und Erde verbindet.
03. April 2026, 10:00 Uhr Gottesdienst
Karfreitag
Liturgie: Pfarrer Uwe J. Steinmann
Lesung: Gerd Oldenburg
Musik: Thomas Klein
Küstern: Astrid Heß
03. April 2026 Kollekte: Für die kirchliche Umweltarbeit
Am Karfreitag erinnern wir uns an Jesu Leiden und seine Hingabe für das Leben der Welt. Ihre heutige Kollekte unterstützt die kirchliche Umweltarbeit: Projekte für Klimaschutz, Artenvielfalt und Nachhaltigkeit in Gemeinden und Kitas. So wird erfahrbar: Aus dem Glauben an Christus erwächst Verantwortung für Gottes gute Schöpfung. Jede Gabe zählt!
Sonntag, 29. März, 18:00 Uhr in der Martin-Luther-Kirche
Der Chor „ConTakt“ wird bekannte Lieder aus Taizé anstimmen, die zum Mitsingen einladen.
Einige neue Lieder zur Jahreslosung werden auch dabei sein.
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Karfreitag, 3. April 2026, 17 Uhr
Ev. Stadtkirche St. Georg, Lünen
Werken von Dietrich Buxtehude,
Johann Sebastina Bach u. a.
An der Orgel: Jutta Timpe
Eintritt fei
Die Evangelische Kirchengemeinde Brambauer (Kirchenkreis Dortmund) sucht
Eine*n Pfarrer*in (m/w/d) 100% zum nächstmöglichen Termin
Der Gemeindebrief für April/Mai 2026 liegt als Download bereit.
Konto: Evangelischer Kirchenkreis Dortmund
IBAN: DE12 4415 2370 0000 0479 10
BIC: WELADED1LUN
Kollektenzweck: Für die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen