8. Februar 2026, Sexagesimä
Wer Ohren hat zu hören, der höre! Im Fokus des Sonntags steht das Hören auf Gottes Wort. Dieses Wort, so heißt es in der Epistel, ist „lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert“.
Hören auf Gottes Wort
„Was ich nicht höre, das wurde nicht gesagt.“ Kinder können das hervorragend: Ohren zu, auf Durchzug gestellt. Aber auch uns fällt das Zuhören oft schwer.
Wie viel schwerer noch, wenn es um Gottes Wort geht. Und dann trifft es wieder plötzlich, unvermittelt, mitten ins Herz. Das Wort Gottes und seine Wirkung stehen im Zentrum des Sonntags Sexagesimä. Manchmal ist es scharf, schmerzhaft und trennend wie ein Schwert, dann wieder scheint es nicht zu wirken, setzt sich aber fest und wächst im Stillen. Gott streut die Botschaft seiner Liebe großzügig aus. Auch wenn wir sie ignorieren: Sie gilt uns. Es liegt an uns, damit ernst zu machen. Doch eins ist sicher: Ohne Wirkung bleibt die gute Nachricht nicht. Wie bei Lydia, die, von Gottes Wort angefacht, zur ersten Christin Europas wurde.
Sonntag, 8. Februar 2026, 10:00 Uhr Gottesdienst
Liturgie: Pfarrer Uwe J. Steinmann
Lesung: Ulrike Niemeyer
Musik: Thomas Klein
Küstern: Astrid Heß
8. Februar 2026 Kollekte: Für die Bahnhofsmission Dortmund
Die Bahnhofsmission Dortmund ist ein Ort der Hilfe und des Mitgefühls direkt im Hauptbahnhof. Ein engagiertes Team, überwiegend aus Ehrenamtlichen, steht täglich von 9 bis 18 Uhr bereit, um Reisenden und Menschen in Not beizustehen.
Sonntag, 8. Februar 2026, 15:00 Uhr Sonntagstreff
Der Nachmittag wird unter dem Thema Karneval stehen!
15. Februar 2026, Estomihi
Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem: Am Sonntag vor der Passionszeit bestimmen die Leidensankündigung Jesu und der Ruf in die Nachfolge das Thema. Beides ist eingebettet in das Hohelied der Liebe aus dem 1. Korintherbrief. Das Leiden Jesu ist ein Leiden aus Liebe.
Ruf in die Nachfolge
Wie weit würde meine Freundschaft gehen? Würde ich zu meinen Freunden stehen, selbst wenn sie ausgelacht oder verachtet, verfolgt oder verdächtigt würden? Würde ich sie begleiten?
Die Freundschaft zu Jesus verlangt seinen Jüngern viel ab. Sie werden mit ihm nach Jerusalem ziehen und seinen Tod miterleben. Jesus kündigt ihnen das an. Am Sonntag Estomihi steht die Nachfolge im Vordergrund. Nicht, wer viele große Worte macht, sondern wer sich für Gerechtigkeit einsetzt und beharrlich liebt, der hat den Ruf in die Nachfolge gehört, dem hat Jesus die Augen geöffnet. Aber zu Jesus zu stehen ist nicht immer leicht. Es bedeutet auch, Nachteile in Kauf zu nehmen, sein Leid zu tragen. Jesu Frage gilt auch uns: „Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme an seiner Seele Schaden?“.
Sonntag, 15. Februar 2026, 10:00 Uhr Gottesdienst mit Taufen
Liturgie: Pfarrerin Martina Lembke-Schönfeld
Lesung: Melanie Vollgraf
Musik: Thomas Klein
Küstern: Astrid Heß
15. Februar 2026 Kollekte: Für besondere seelsorgliche Dienste
Seelsorge schenkt Menschen in Krisen Halt, Trost und Orientierung. Mit Ihrer Kollekte unterstützen Sie Projekte, die Menschen in schwierigen Lebenssituationen begleiten und Ehrenamtliche für seelsorgliche Aufgaben qualifizieren.
Sonntag, 15. Februar 2026, 16:00 Uhr Krümelkirche
Pfarrerin Martina Lembke-Schönfeld und Team
Nachruf
Am 6. Januar ist Frau Elvine Göbbel im 100. Jahr ihres Lebens verstorben. Wir gedenken ihrer in hoher Anerkennung ihres vielfältigen sozialen Engagements in unserer Gemeinde.
Die Evangelische Kirchengemeinde Brambauer (Kirchenkreis Dortmund) sucht
Eine*n Pfarrer*in (m/w/d) 100% zum nächstmöglichen Termin
Der Gemeindebrief für Februar/März 2026 liegt als Download bereit.
Konto: Evangelischer Kirchenkreis Dortmund
IBAN: DE12 4415 2370 0000 0479 10
BIC: WELADED1LUN
Kollektenzweck: Für den Dienst an wohnungslosen Menschen