Sonntag, 10. Mai 2026 Rogate

Rogate – Betet! Laut oder leise, gemeinsam oder mit anderen, frei oder mit geprägten Worten: Betet! Im Mittelpunkt des Sonntags steht die Ermutigung zu Gebet und Fürbitte. Das Gebet steht unter der Verheißung des Wochenspruchs: „Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft!“

 

Ermutigung zum Gebet

Wie komme ich in Kontakt mit Gott? Bleibt nicht ungehört, was ich zu ihm spreche? Vielen Erwachsenen fällt das Beten schwer. Andere erleben es als befreiend, ihr Herz auszuschütten oder in der Stille Gott zu suchen. Der Sonntag Rogate ermutigt zum Gebet.

 

Auch Jesus hat immer wieder dazu aufgerufen. Vielfältige Formen des Betens finden sich schon in der Bibel: das stürmische und unnachgiebige Gebet, das Gott drängt wie einen Freund, die Bitte um Vergebung, das stellvertretende Einstehen für andere und der Dank. Wer in seinem Namen bittet, so verspricht Jesus, der stößt bei Gott nicht auf taube Ohren. Und er lehrt seine Jünger das Gebet, das alle anderen Gebete umfasst: das Vaterunser. Es müssen nicht viele Worte sein. Dieses ist genug. Es führt zum Hören auf Gott. Nicht unser, sondern Gottes Wille soll geschehen.

 

Sonntag, 10. Mai 2026, 10:00 Uhr

Liturgie und Predigt: Pfarrer Uwe J. Steinmann

Lesung: Ulrike Niemeyer

Musik: Thomas Klein

Küstern: Astrid Heß

 

Sonntag, 10. Mai 2026 Kollekte: Für die Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler

In Deutschland stehen rund 23.500 evangelische Kirchen. Sie sind Orte des Gebets und der Gemeinschaft, Orte der Hoffnung, der Kultur und oft auch wahre architektonische Schätze. Doch viele dieser Kirchen sind in die Jahre gekommen: Dächer sind undicht, Fundamente feucht, manche Gebäude vom Verfall bedroht. Ihre Erhaltung überfordert viele Gemeinden.

Die Stiftung KiBa hilft, solche Kirchen zu bewahren – seit fast 30 Jahren mit über 2.000 geförderten Projekten und rund 40 Millionen Euro Unterstützung. Mit Ihrer Kollekte tragen Sie dazu bei, diese wertvollen Orte des Glaubens und der Heimat zu erhalten. Herzlichen Dank für Ihre Gabe!

 

 

Donnerstag, 14. Mai 2026 Christi Himmelfahrt

„Was steht ihr da und seht zum Himmel?“, werden die Jünger am Himmelfahrtstag gefragt. Guckt nicht nach oben, sondern guckt in die Welt: Nicht da, wo der Himmel ist, ist Gott – sondern da, wo Gott ist, ist der Himmel.

 

Zwischen Himmel und Erde

„Hier ist der Himmel auf Erden“, sagen wir in Momenten, in denen es uns rundum gut geht.

 

Was ist der Himmel? Die unendlich blauen Weiten über uns oder die scheinbar zeitlosen Sekunden, in denen wir glücklich sind? Wenn wir Christi Himmelfahrt feiern, erinnern wir an den Abschied Jesu von seinen Jüngern 40 Tage nach seiner Auferstehung. Er kehrt zurück zu Gott. Seit dieser Zeit ist für Christen der Himmel dort, wo Jesus Christus ist. Zwischen Himmel und Erde leben sie. Und doch: „Was steht ihr da und schaut in den Himmel?“ Die Frage an die Jünger gilt auch uns. Im Hier und Jetzt, in unserer Gegenwart können wir etwas vom Himmel erfahren: in dem Glanz auf den Gesichtern unserer Mitmenschen, in Momenten der Freude und der Liebe, in denen wir eins sind mit Gott und Menschen.

 

Donnerstag, 14. Mai 2026, 10:00 Uhr

Liturgie und Predigt: Pfarrerin Martina Lembke-Schönfeld

(nach Wetterlage im Garten des Alten Pfarrhauses)

Lesung:

Musik: Thomas Klein

Küstern: Astrid Heß

 

Donnerstag, 14. Mai 2026 Kollekte: Für die Weltmission

Über zwei Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. In den Regionen Afrika und Asien bedrohen verschmutzte Quellen und fehlende Sanitäranlagen die Gesundheit. VEM-Mitgliedskirchen bauen Brunnen und Sanitäranlagen und verbessern Hygiene durch Bildungsarbeit. Sie schaffen Perspektiven für ein Leben in Würde.

 

 

Sonntag, 17. Mai 2026 Exaudi

Jesus nimmt Abschied von seinen Jüngern. Dieser Abschied trägt in sich die Verheißung des Wiedersehens: „Ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen“.

 

Abschied und Trost

Manchmal wird mir der Abschied schwer: Wenn ich dem Zug hinterherblicke oder an der Absperrung am Flughafen stehe. Noch viel schwerer ist es, wenn ich nicht weiß, ob wir uns wiedersehen werden.

Den Abschied Jesu von seinen Jüngern beschreibt der Sonntag Exaudi. Seit seiner Himmelfahrt ist Jesus nicht mehr sichtbar bei ihnen. Es liegen harte Tage vor ihnen. Doch Jesus lässt sie nicht allein. Auf andere Art wird er ihnen nahe sein: in ihren Herzen, als nie versiegende Quelle der Kraft. In einem neuen Geist werden sie Jesus erkennen. Das ist kein Ersatz für seine Anwesenheit, aber ein Trost. Noch heute lebt dieser Geist unter uns: Wo nach Gottes Willen gefragt wird, wo Liebe unser Handeln prägt, da wird er spürbar. Aber auch dort, wo wir verzagen, wo uns der Hals zugeschnürt ist, ist er uns tröstend nahe und bringt unsere Anliegen vor Gott. (Und manchmal zeigt sich Gott dort, wo wir ihn nie vermutet hätten. Wie bei dem jungen Samuel, den Gott erst dreimal rufen musste, bevor er ihn erkannte.)

 

Sonntag, 17. Mai 2026, Gottesdienst mit Konfirmation

Liturgie und Predigt: Pfarrer Uwe J. Steinmann

Lesung: Melanie Vollgraf

Musik: Jutta Timpe mit dem Chor ConTakt und Nicole mit dem Jugendchor der Gemeinde

Küstern: Astrid Heß

 

Sonntag, 14. Mai 2026 Kollekte: Für die evangelische Jugendarbeit in Westfalen

Auf Freizeiten, Konfi-Camps und in Jugendgruppen erleben Kinder und Jugendliche, wie wertvoll Gemeinschaft ist: Sie erfahren Nähe statt Einsamkeit, Zusammenhalt statt Alleinsein. Diese Erlebnisse geben Orientierung, stärken Vertrauen und lassen junge Menschen spüren, dass sie angenommen und wichtig sind. Ihre Kollekte trägt dazu bei, dass solche Erfahrungen weiterhin möglich bleiben. Danke, dass Sie die Gemeinschaft von Kindern und Jugendlichen mit Ihrer Gabe unterstützen!

 

Die Evangelische Kirchengemeinde Brambauer (Kirchenkreis Dortmund) sucht

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Der Gemeindebrief für April/Mai 2026 liegt als Download bereit.

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