02. April 2026 Gründonnerstag
In der Nacht, da er verraten ward, sitzt Jesus gemeinsam mit seinen Jüngern zu Tisch. In Brot und Wein, mit Wort und Segen verbindet er sich mit den Seinen: „Das ist mein Leib – das ist mein Blut. Solches tut zu meinem Gedächtnis“. Das Abendmahl ist bis heute zentraler Bestandteil des christlichen Gottesdienstes.
Mahlgemeinschaft
Wann habe ich ihn zum letzten Mal gesehen? Welche Worte wurden gesprochen und was wurde verziehen? Wie wichtig werden diese Fragen, wenn ein geliebter Mensch stirbt.
Wohl denen, die Abschied nehmen durften oder gar ein letztes Wort mitbekamen. Sie behalten es ein Leben lang. Vom letzten Vermächtnis Jesu berichtet der Gründonnerstag. Jesus nimmt sich viel Zeit zum Verabschieden, macht den Jüngern Mut, wäscht ihnen die Füße und gibt ihnen Worte und Zeichen für die Zeit ohne ihn. Und das Vermächtnis lebt. Noch heute bekennen Christen: Im Abendmahl ist Jesus ganz nah, auch nach 2000 Jahren noch. Er gibt uns an seinem neuen Leben Anteil. Ihn ehren wir, wenn wir einträchtig und ohne Trennungen das Brot brechen und den Wein teilen.
02. April 2026, 18:00 Uhr Gottesdienst mit Feierabendmahl
mit gemeinsamen Essen
Liturgie: Pfarrerin Martina Lembke-Schönfeld
Lesung: Ulrike Niemeyer
Musik: Thomas Klein
Küstern: Astrid Heß
02. April 2026 Kollekte: Für die Diakonie in der EKD
In unserer Zeit wachsen soziale Ungleichheit und ökologische Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, zusammenzuhalten. Diakonische Projekte setzen sich dafür ein, dass niemand zurückgelassen wird – sie verbinden soziale und ökologische Gerechtigkeit, schaffen Perspektiven und stärken den Zusammenhalt. Mit Ihrer Kollekte unterstützen Sie Menschen in schwierigen Lebenssituationen und fördern eine solidarische, lebenswerte Zukunft für alle. Gemeinsam können wir viel bewegen – für eine gerechtere und nachhaltigere Welt.
03. April 2026, Karfreitag
Gekreuzigt, gestorben und begraben: am Karfreitag gedenken Christinnen und Christen des Todes Jesu. Sein Ruf „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ greift die mit diesem Tag verbundenen Fragen nach der Gegenwart Gottes im Leiden auf.
Gott leidet mit uns
Wer kann ermessen, wie tief menschliches Leid geht? Hilflos und voller Furcht stehen wir davor. „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Wer so schreit, fühlt sich ganz allein. Doch Gott weicht dem tiefsten menschlichen Leid nicht aus, davon berichtet der Karfreitag.
Er begegnet ihm auf unbegreifliche Art: In Jesus begibt Gott sich selbst kompromisslos in die Nacht hinein. Er wird verraten, verspottet, gefoltert und schließlich am Kreuz hingerichtet. Die ersten Christen bekannten: Jesus ist für unsere Sünden gestorben. Nichts, was wir tun, kann so schlimm sein, dass wir verloren gehen. Aber heute haben immer mehr Menschen Schwierigkeiten damit: Braucht Gott ein Opfer zur Sühne? Er braucht es nicht, aber er ist den Menschen im Leiden ganz nah. Keine Schranken soll es geben zwischen ihm und uns. Zeichen dafür ist das Kreuz, das Himmel und Erde verbindet.
03. April 2026, 10:00 Uhr Gottesdienst
Karfreitag
Liturgie: Pfarrer Uwe J. Steinmann
Lesung: Gerd Oldenburg
Musik: Thomas Klein
Küstern: Astrid Heß
03. April 2026 Kollekte: Für die kirchliche Umweltarbeit
Am Karfreitag erinnern wir uns an Jesu Leiden und seine Hingabe für das Leben der Welt. Ihre heutige Kollekte unterstützt die kirchliche Umweltarbeit: Projekte für Klimaschutz, Artenvielfalt und Nachhaltigkeit in Gemeinden und Kitas. So wird erfahrbar: Aus dem Glauben an Christus erwächst Verantwortung für Gottes gute Schöpfung. Jede Gabe zählt!
5. April 2026, Ostersonntag
Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden! Mit dem Aufgang der Sonne läuft der Jubelruf der Christenheit um die Welt. Jesus Christus lebt. Gott erweist seine Macht, die stärker ist als der Tod.
Liebe ist stärker als der Tod
Ostern, das ist das Fest purer Freude. einer Freude, die deswegen so rein ist, weil sie die Tiefen kennt und sie doch bezwungen weiß.
Die erste Liebe oder die Geburt eines Kindes, Rettung aus höchster Gefahr – es gibt Ereignisse, die erfüllen uns mit unaussprechlicher, tiefer Freude. Singen möchte man und jubeln oder man bekommt kein Wort heraus vor lauter Glück. Ostern ist das Urdatum der Kirche. Die drei Frauen am Grab, die Jünger, denen der Auferstandene erscheint, und Maria Magdalena, sie können nach dem ersten Schrecken nicht schweigen: Jesus lebt! Die Liebe hat den Tod bezwungen. Er hat die letzte Macht über uns verloren. Jesu Auferstehung hat alles verändert. Wer gegen allen Augenschein in diesem Vertrauen lebt, der kann freier handeln, der wird aufstehen gegen alles, was das Leben bedroht. „Tod, wo ist dein Stachel?“, fragt der Apostel Paulus.
5. April 2026, Ostersonntag
Gottesdienst mit Taufen und anschl. Osterfrühstück
Liturgie: Pfarrer Uwe J. Steinmann
Lesung: Gerd Oldenburg
Musik: Thomas Klein
Küstern: Astrid Heß
5. April 2026, Kollekte: Für das Hospiz am Wallgang Lünen
Begleitung, Betreuung, Versorgung
Das Hospiz am Wallgang hat es sich zur Aufgabe gemacht, unheilbar Kranke in der letzten Phase ihres Lebens im Sinne der Palliative Care (Sorge um Schmerzfreiheit und Lebensqualität) zu versorgen.
Montag, 06. April 2026 – Ostermontag
Heute findet kein Gottesdienst in Brambauer statt
06. April 2026, 11:00 Uhr Gottesdienst
Stadtkirche St. Georg
Pfarrerin Dorothee Schöttling
Karfreitag, 3. April 2026, 17 Uhr
Ev. Stadtkirche St. Georg, Lünen
Werken von Dietrich Buxtehude,
Johann Sebastina Bach u. a.
An der Orgel: Jutta Timpe
Eintritt fei
Die Evangelische Kirchengemeinde Brambauer (Kirchenkreis Dortmund) sucht
Eine*n Pfarrer*in (m/w/d) 100% zum nächstmöglichen Termin
Der Gemeindebrief für April/Mai 2026 liegt als Download bereit.
Konto: Evangelischer Kirchenkreis Dortmund
IBAN: DE12 4415 2370 0000 0479 10
BIC: WELADED1LUN
Kollektenzweck: Für die Diakonie in der EKD