Nachrichten aus der Kategorie „Zeitungsartikel“

    Ein Orgelsolo, ein Musical, eine Operette oder gar ein paar Weihnachtslieder.
    Alles kein Problem, für die „Drei Soprane“.

    Der Premierenauftritt der drei Sopranistinnen Monika Bergmann, Desiree Bruver-Leske und Nicole Schwenzfeier-Driedich, dazu gastierte erstmals die aus Russland übergesiedelte Margarete Schirjajew am Klavier, darf durchaus gelungen bezeichnet. Zumindest der abschließende Applaus nach einem einstündigen Konzert war am Sonntagabend ein Beweis einer weiteren gelungenen Folge der beliebten Konzertreihe „Kirche beflügelt“ innerhalb der evangelischen Kirchengemeinde Brambauer.


    „Meine Frau ist ein Fan dieser Musik und der Sopranistinnen. Deshalb sind wir beide heute Abend hier in Brambauer in der Martin-Luther Kirche“, so Besucher Karl-Heinz Pisula, in Begleitung seiner Ehefrau Christa. Beide reisten extra aus Horstmar an und saßen in der dritten Reihe, linksseitig des Gotteshaus, um den musikalischen Hörgenuss hautnah zu genießen.


    Ein abwechslungsreiches

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    Bald heißt es Abschied nehmen. Mit Ute Wichert geht nach einem Vierteljahrhundert, eine prägende Ära innerhalb der Frauenhilfe Brambauer zu Ende.


    „Bevor ich in die Frauenhilfe eintrat, es war das Jahr 1993, war ich schon lange in der evangelischen Kirchengemeinde Brambauer aktiv. Insbesondere in der Zeit als Presbyterin zwischen 1989 und 2004 habe ich mit einem guten Team zusammengearbeitet“, so die heutige Rentnerin.


    Danach ging es Schlag auf Schlag weiter. Auf der Suche nach einer weiteren ehrenamtlichen Arbeit innerhalb der Gemeinde, gelang Ute Wichert der Doppelpass. Das Auslaufen der Presbyterinnenzeit sowie der parallele Einstieg als Vorsitzende der Frauenhilfe Brambauer im Oktober 2001 mit Inge Monieta und Marie Szameit, klappte reibungs- und geräuschlos.


    „Nach den Ausscheiden von Inge Monieta und Marie Szameit habe ich damals den alleinigen Vorsitz beziehungsweise die Leitung des Gremiums übernommen. Jetzt ist aber Schluss. Ich werde im nächsten Jahr nicht mehr für

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    Gestatten, mein Name ist Thomas Klein. Pünktlich zu Jahresbeginn hat es die evangelische Kirchengemeinde Brambauer geschafft, mit dem 35-jährigen freien Musiker und Lehramtsstudenten für Musik und katholische Theologie an der TU Dortmund einen Nachfolger für den nach Rostock abgewanderten Norbert Chlebowitz zu installieren.


    „Ich bin seit zwanzig Jahren an der Orgel aktiv. Und das Klavierspiel gehört seit meinen Kindertagen einfach dazu. Mein Opa Anton hatte auch eine Leidenschaft für Orgel und Klavier. Sozusagen trete ich jetzt in seine Fußstapfen“, lüftete Thomas Klein ein paar Geheimnisse aus seiner Vergangenheit.


    Beim traditionellen Neujahrsempfang der evangelischen Kirchengemeinde konnte der junge Musiker sein Können am Klavier vor dem Brambauer Publikum erstmals unter Beweis stellen.


    „Bevor ich den Weg nach Brambauer fand, habe ich als Organist und Chorleiter für die St. Philippus- und Jacobus-Gemeinde sowie der katholischen Gemeinde St. Urban in Herdecke gearbeitet.

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    Aufeinander achten, das Zuhören wieder lernen oder einfach einem Menschen ausreden lassen. Grundlegende Tugenden aus der einstigen Schul- oder Erziehungszeit können durchaus den Weg für Frieden ebnen.


    Mit Hilfe eines Stationsweges, in Form von verteilten Karten an den jeweiligen Tischen versuchten die Besucher des Neujahrsempfangs der evangelischen Kirchengemeinde Brambauer das Motto der Jahreslosung 2019 „Suche Frieden und jage ihm nach!“ Psalm 34,15 umzusetzen.


    Aber auch abseits der sogenannten Wanderung von Tisch zu Tisch, federführend durch Pfarrerin Friederike Scholz-Druba, unternahm die Gemeinde am Neujahrstag eine Standortbestimmung.


    Personelle Weichenstellungen mit dem Abgang von Norbert Chlebowitz und der Präsentation des Neuzugangs Thomas Klein als neuer Organist der Gemeinde. Ebenso der bevorstehende und angekündigte Rückzug von der Frauenhilfeleiterin Ute Wichert lässt es im Gebälk der Gemeinde ein wenig knacken.


    „Nach dem Ausscheiden von Pfarrer Horst Prenzel

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    Stehende Ovationen, ein langanhaltender Applaus, lobende Worte sowie das Spenden von Gottessegen. Nach zehn Jahren als Organist innerhalb der evangelischen Kirchengemeinde Brambauer standen einen Tag vor Silvester für Norbert Chlebowitz die Zeichen auf Abschied.

    „Norbert hat in seiner Tätigkeit bei uns musikalisches Land wieder geschlossen. Er hat sozusagen altes Land mit Liedern wieder fruchtbar gemacht. Er erreichte damit die Herzen unserer Gemeinde. Insbesondere an seinem Flügel hat er musikalische Glanzlichter gesetzt und beeindruckende Spuren hinterlassen“, fand Pfarrer Martina Lembke-Schönfeld, während des Abschiedsgottesdienstes in der Martin-Luther-Kirche, nur lobende Worte und stattete den scheidenden Organisten zusätzlich mit Gottessegen aus.

    „Es wird hier weitergehen. Ich hinterlasse keine Lücke. Mit Thomas Klein folgt ein guter Nachfolger. Aber eins möchte ich jedoch festhalten, ein Stück von mir bleibt hier in Brambauer“, so der in einer schwarzen Hosen und einem

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    Neue Aufgaben für Musiker in Rostock

    Zehn Jahre lang war Norbert Chlebowitz Organist in der evangelischen Kirchengemeinde Brambauer. Am Jahresende stehen die Zeichen auf Abschied. Bevor er seine (musikalischen) Zelte abbricht, blickt der 52-Jährige im Interview nach vorn und zurück.


    Wie ist Ihre Gefühlslage, so kurz vor dem Abschied aus Brambauer?

    Kurz gesagt, ich gehe mit einem weinenden- und einem lachenden Auge. Zehn Jahre waren doch eine lange Zeit. Da bleiben viele schöne Eindrücke.

    Warum verlassen Sie Brambauer zum Jahreswechsel?

    Der Grund dafür ist ganz einfach. Ich habe eine neue, attraktive feste Anstellung in meinem Hauptberuf bekommen. Seit dem 1. Oktober dieses Jahres bin ich künstlerischer Mitarbeiter an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock in Mecklenburg-Vorpommern. Da aber meine Frau Anja in Lünen und Datteln als Musiktherapeutin arbeitet und wir hier auch Familie haben, werden wir vorerst die Lippestadt nicht verlassen. Ich werde also weiterhin pendeln

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    Sehen, riechen, schmecken. Von einfach bis exklusiv. Eine Kombination aus Bibeltexten, Whisky und Essen, unter dem Oberbegriff „Genuss“ zusammengefasst, sorgten am Freitagabend, beim ersten „Whisky-Tasting“ in der Brambauer Martin-Luther-Kirche für schottisches Flair.

    Angelockt mit schottischer Dudelsackmusik, einem eingedeckten Tisch, selbstverständlich auch mit stielechten Gläsern und im Blickwinkel ein altes Holzfass, garantierte einen guten Start.

    „Ich habe absolut keine Ahnung, was heute Abend auf mich zukommt. Ich bin einfach neugierig und lass mich überraschen“, so ein erwartungsvoller Jörg Diekmann.

    Hausherr und Gastgeber Rolf Wolsnik-Malms startete vor dem ersten Umtrunk mit einer Geschichte und unerlässlichen Voraussetzungen für einen echten schottischen Whisky.

    „Die Produktion muss ausschließlich in Schottland erfolgen. Er muss mindestens drei Jahre in einem Eichenfass gelagert werden, mindestens 40 % Alkohol aufweisen und er darf schottischen Boden nicht verlassen. Das

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    Pfarrerin ehrt treue Jubilarinnen

    Hannelore Patzke gehört der Frauenhilfe Brambauer schon seit 50 Jahren an.

    Kranken- und Geburtstagsbesuche für Menschen ab 70 Jahre organisiert die Frauenhilfe Brambauer. Am Sonntag, während des 115. Jahresfestes der Frauenhilfe Brambauer, übernahm Pfarrerin Friederike Scholz-Druba die Würdigung langjähriger Mitglieder.

    „Nicht nur die heute geehrten Damen zeichnen sich durch Engagement und Zuverlässigkeit aus. Immer wenn Hilfe benötigt wird, ist eine von euch zur Stelle“, hob die Pfarrerin hervor.

    Rose und Urkunde

    Neben lobenden Worten gab es für folgende Jubilare eine rote Rose sowie eine Urkunde.

    Elsbeth Smuszkiewicz (10 Jahre), Gertrud Friebe, Ute Wichert (beide für 25 Jahre), Erika Brüggemann (30 Jahre), Inge Monieta, Erika Scherfer (beide für 40 Jahre) und Hannelore Patzke für eine Treuezeit von sogar fünf Jahrzehnten.

    Mit der Neuaufnahme von Siegfriede Aufdemkamp verfügt die Frauenhilfe Brambauer über 90 Mitglieder. An der Spitze steht das

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    Zupfmusik am Sonntagabend. Der Auftritt der Mandolinen- und Gitarrenvereinigung Kamen-Heeren 1924 verzauberte die Gäste der beliebten Konzertreihe „Kirche beflügelt“ der evangelischen Kirchengemeinde Brambauer mit einer abwechslungsreichen Musikprogramm. Querbeet Film- Klassik- und Unterhaltungsmusik aus den letzten beiden Jahrzehnten standen auf dem Liedzettel.

    „Wir kommen immer wieder gerne nach Brambauer, um hier in der Martin-Luther-Kirche zu spielen. Mit Margret Wieling aus Lünen und Christa Vollmer, beide spielen die 2. Mandoline, haben wir sogar zwei Lokalmatadore in unseren Reihen. Beide sind sicherlich für uns auch ein Zuschauermagnet“, freute sich der Leiter Thorsten Jaschkowitz über ein volles Gotteshaus in Brambauer.

    Am 2. Dezember, wie immer ab 18 Uhr, wird unter dem Motto „Weihnachtslieder aus aller Welt“ die 85. Auflage von „Kirche beflügelt“ aufgelegt. Der Chor „ConTakt, Band Elected“ unter der Leitung von Jutta Timpe steht dann auf der Gästeliste.


    Text und Fotos:

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    Was uns verbindet: Das Gebet

    Katholiken, Protestanten und Muslime gemeinsam. Der „Interreligiöse Pilgerweg“, ein Spaziergang durch Brambauer, welchen die katholische- und evangelische Kirchengemeinde, das AWO-Quartiersmanagement sowie die Ulu Moschee am „Tag der Deutschen Einheit“ veranstalteten, brachte trotz mancher Glaubensunterschiede an den vier angesteuerten kirchlichen Stationen, auch Gemeinsamkeiten ans Tageslicht.

    „Uns geht es heute um die Gemeinschaft und nicht um das Trennende“, erklärte AWO-Quartiersmanager Thomas Brandt vor der Kapelle der Klinik am Park.

    Der evangelische Pfarrer und zuständige Krankenhausseelsorger Matthias Irmer bat um die Besichtigung des seit 2008 existierenden Ortes der Stille, für Personen aller Religionen.

    „Da ich sehr gläubig bin und jeden Sonntag in die Kirche gehe, ich werde sogar mit Glockenläuten geweckt, muss ich sagen, dass es wirklich schade ist, dass dort nur Teppiche und ein Koran liegen. Mit fehlt das Christliche“, merkte die aus

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